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Evangelische Kirche Karlsruhe
„In einem christlichen Volk soll es keine Armut und keine Bettelei geben, sondern Fürsorge und soziale Verantwortung, damit Armut und Bettelei gar nicht erst entstehen.“
Als eine Folge von Luthers Reformation hörten viele Menschen damals auf, Messfeiern für ihre verstorbenen Angehörigen zu kaufen oder für ihr Seelenheil Stiftungen an die Kirchen zu machen. Damit versiegte eine große kirchliche Einnahmequelle. Außerdem verließen zahllose Mönche und Nonnen ihre Klöster und kehrten ins bürgerliche Leben zurück. Das führte an vielen Orten dazu, dass Klöster geschlossen werden mussten.
 
Damit entstanden gesellschaftliche Probleme, denn die kirchlichen Einnahmen waren zu Teilen für Klosterschulen und für die Armenfürsorge verwendet worden. Zudem waren Klöster Orte, an denen Menschen in Notsituationen Hilfe finden konnten.
 
Luther erkannte diese Probleme frühzeitig und setzte sich seit 1520 konsequent für eine Neuordnung des Schul- und Sozialwesens in der Verantwortung des Adels, der Städte und der Bürger ein, damit die frei gewordenen Geldmittel nicht zu deren Bereicherung, sondern zur Vermeidung oder Linderung von Not genützt würden. So trug er zur Entstehung sozialer bzw. diakonischer Einrichtungen bei, die bis heute ein Eckpfeiler unserer Gesellschaft sind.

 
Kenji Fritz – einer von uns
Kenji Fritz ist 43 Jahre alt und hat eine Behinderung. Seine Eltern Berthold und Teruko Fritz sind für Unterstützung dankbar: „Fürsorge bedeutet für uns, dass der Starke dem Schwachen hilft. Wir sind froh, dass unser Sohn im zukünftigen Gemeinschaftswohnhaus betreut werden kann.“
 
Trägerin des Hauses ist die Johannes-Diakonie Mosbach. Projektleiterin Janina Amelung: „Stark für Menschen – das ist unsere Grundhaltung! Wir begleiten Menschen in ihrem Alltag, machen uns an Stellen stark für sie, wo es ihnen selbst nicht möglich ist. Wir sind offen für Menschen mit Unterstützungsbedarf.“

Veranstaltung zum Thema
26. April 2017, 14:00 Uhr:
„Fürsorge: Ein Zuhause für Hilfebedürftige“
Präsentation und Übergabe der Büste „Kenji“,
Johannesdiakonie, Karlsruhe, Feldstraße 11

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Evangelische Kirche Karlsruhe
Ein Projekt der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Unter Leitung der Stadtkirche Karlsruhe,
Pfarrer Dirk Keller. Evangelisches Pfarramt der Alt- und Mittelstadtgemeinde,
Kreuzstraße 13, 76133 Karlsruhe, Telefon: 0721 - 9 20 49 16, Telefax: 0721 - 20 53 82,
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