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Evangelische Kirche Karlsruhe
Wilhelm Baur
„Also durchliefen meine 95 Thesen in vierzehn Tagen fast ganz Deutschland, als wären die Engel selbst Botenläufer und trügen’s vor aller Menschen Augen; denn alle Welt klagte über den Ablass und besonders über Tetzels Artikel. Und weil alle Bischöfe und Doktoren still schwiegen und niemand der Katze die Schelle anbinden wollte, wurde der Luther gerühmt, dass doch endlich einmal einer gekommen wäre, der eingriffe.“
Ohne die Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg hätte die Reformation nicht so schnell zu einem Massenereignis werden können, das dazu führte, dass – wie der päpstliche Legat nach Rom meldete – bereits im Jahr 1520 90% der deutschen Bevölkerung lutherisch dachte.
 
Zugegeben: Die heutigen elektronischen Medien sind noch schneller und erreichen noch mehr Menschen. Vielleicht geht das aber auch auf Kosten der gründlichen Beschäftigung mit den Inhalten. Für heutige Produzenten von „Thesen“ ist das jedenfalls eine gewaltige Herausforderung: kurz, knackig, ansprechend, informativ, interessant, lehrreich – und richtig. Das will gekonnt sein.
 
Wilhelm Baur – einer von uns
Wilhelm Baur (1895-1973) zählt zu den großen Zeitungspionieren der Nachkriegszeit. Als er 1946 die Lizenz zur Gründung der Badischen Neuesten Nachrichten erhielt, war dies für ihn Auftrag, die Zeitung in christlich-liberalen Werten zu verankern. Mit Charisma und Tatkraft machte Wilhelm Baur die BNN zum großen Zeitungshaus der nordbadischen Region, geleitet davon, dass eine starke Demokratie von unabhängigem und profiliertem Journalismus lebt.
 
Wilhelm Baur war überzeugter Katholik. Mit Luther teilt er die Prinzipientreue, die Standfestigkeit und das Vertrauen in die Kraft des geschriebenen und gesprochenen Worts. Die Wilhelm-Baur-Stiftung setzt bis heute Zeichen karitativen Geistes – im Sinne des ökumenischen Ausgleichs.

Veranstaltung zum Thema
04. Oktober 2017, 19:00 Uhr:
„Neue Medien“ Podiumsdiskussion über Nutzen und Risiken heutiger neuer Medien.
Unter anderem mit dem langjährigen Ratsvorsitzenden
der Evangelischen Kirche in Deutschland, Prof. Wolfgang Huber,
dem international bekannten Leiter des ZKM, Prof. Peter Weibel.
BNN-Chefredakteur Dr. Klaus Gaßner moderiert den Abend.
Im Gartensaal des Schlosses, Eintritt frei

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Evangelische Kirche Karlsruhe
Ein Projekt der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Unter Leitung der Stadtkirche Karlsruhe,
Pfarrer Dirk Keller. Evangelisches Pfarramt der Alt- und Mittelstadtgemeinde,
Kreuzstraße 13, 76133 Karlsruhe, Telefon: 0721 - 9 20 49 16, Telefax: 0721 - 20 53 82,
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