Impressum | Kontakt   facebook
Evangelische Kirche Karlsruhe
Antonia
„Es wäre doch allein schon dieser Grund ausreichend, um die allerbesten Schulen für Knaben und Mädchen an allen Orten aufzurichten, dass die Welt, um auch nur ihren weltlichen Stand äußerlich zu erhalten, guter, fähiger Männer und Frauen bedarf … Warum sollte man dann nicht solche Schulen einrichten …, dass die Kinder mit Vergnügen und Spiel lernen können …?“
Auch als Luther noch keine eigenen Kinder hatte, hat er sich schon nachdrücklich für eine Verbesserung des Schulwesens, und zwar für Jungen und Mädchen, eingesetzt. Er wollte Schulen, in denen die Kinder Freude am Lernen haben, in denen auch ihr Interesse an spannenden Geschichten und ihr Drang nach körperlicher Bewegung ausreichend Raum bekommen. Ihm war es wichtig, dass Kinder durch die Erziehung in Elternhaus und Schule nicht gedrillt und eingeschüchtert werden, sondern reiche Möglichkeiten bekommen, ihre Persönlichkeit zu entfalten. Wenn man sich seine Ideen und Vorschläge zur Schule anschaut, bekommt man glatt Lust, dort Schüler/in oder Lehrer/in zu sein.

 
Antonia – eine von uns
„Mitzuerleben, wie aus einem Klumpen Ton mein Kopf neu entstanden ist, war toll.“ schildert Antonia Ehlgötz, 10 Jahre, Schülerin an der Grundschule der Evangelischen Jakobusschule.
 
Für Schulleiterin Claudia Wagenbach bedeutet Christsein „Freiheit, Liebe, angenommen sein, eingebunden in ein großes Ganzes und getragen sein. Luthers Mut, sein Ringen um Wahrheit faszinieren und begeistern mich.“

„Gute Bücher oft lesen, das macht gelehrt.“
Martin Luther und die Bedeutung der Bildung
„Viele Bücher machen nicht gelehrt, viel Lesen auch nicht, sondern gute Bücher und diese, so wenig es auch sind, oft lesen, das macht gelehrt in der Schrift und fromm dazu.“
Ulrich von Hutten, ein humanistisch geprägter Zeitgenosse Luthers, hat in der Zeit der Reformation einmal geschrieben: „Die Wissenschaften blühen, die Geister erwachen, es ist eine Lust zu leben.“ Von dieser Begeisterung für die Erforschung der Welt – auch der Welt des Glaubens – war auch Luther ergriffen. Deshalb konnte er die Vernunft als eine geradezu göttliche Gabe preisen und sich zusammen mit seinem Freund und Kollegen Melanchthon für die Verbesserung des Studienbetriebs an der neuen Universität Wittenberg einsetzen. Wichtig war ihm dabei, dass die Wissenschaft ihren scholastischen Elfenbeinturm verlässt und sich auf die alltägliche Erfahrung und das praktische Leben bezieht.

Veranstaltungen zum Thema
9. März 2017, 18:00 Uhr:
„Luthers Impulse für die Bildung“
Themenabend, Evang. Jakobusschule, Karlsruhe
 
27. April 2017, 18:00 Uhr:
Präsentation der Büste „Luther und Bildung“,
Evang. Jakobusschule, Karlsruhe

Impressum
 
 
facebook
Evangelische Kirche Karlsruhe
Ein Projekt der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Unter Leitung der Stadtkirche Karlsruhe,
Pfarrer Dirk Keller. Evangelisches Pfarramt der Alt- und Mittelstadtgemeinde,
Kreuzstraße 13, 76133 Karlsruhe, Telefon: 0721 - 9 20 49 16, Telefax: 0721 - 20 53 82,
dirk.keller@stadtkirche-karlsruhe.de, www.stadtkirche-karlsruhe.de, www.luther2017-karlsruhe.de,
Facebook: www.bit.ly/Luther2017-Karlsruhe, Facebook: Luther2017-Karlsruhe